Margarete Feldmann verstorben

Am letzten Sonntag ist unsere Mutter friedlich eingeschlafen.

Leider hatte sie sich vor einigen Wochen einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen, war dann einige Wochen im Krankenhaus, konnte aber kurz vor ihrem 90sten Geburtstag entlassen werden. Sehr schön war es, dass sie im engsten Familien- und Freundeskreis ihren Geburtstag noch voll genießen konnte. Danach ließen dann aber die Kräfte recht bald nach, aber ihr ging es „gut“. Sie war zuhause, konnte auf die Weiden (auf die wir schnell ein paar von unseren Zuchtstuten gestellt haben) und auf die große Ovalbahn schauen, ihr Hund war bei ihr im Bett und ihre Lieben war immer um sie herum, bis sie einschlief.

Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich meiner Schwester und ihrem Mann aussprechen, die sich buchstäblich Tag und Nacht nonstop um sie gekümmert haben. Wann immer meine Mutter noch mal die Augen aufgemacht hat, saß jemand vertrautes an ihrem Bett. Danke.

Das nachfolgende Bild von ihr und die lieben Zeilen die Corinna mir geschrieben hat, sagen ganz viel über diese tolle Frau aus.

„Ich habe gestern noch öfter an Deine Ma gedacht. Was mir in bleibender Erinnerung ist aus meinen Anfängen hier, dass sie es sich nicht nehmen ließ jeden Tag die Leiter oberhalb der Werkstatt hochzusteigen , um dort die Katzen zu füttern und 1 x im Jahr einfangen und impfen zu lassen.

Oder auch der Vater von Flinn bekam bei ihr ganz selbstverständlich  einen  Schlafplatz  beim Holzstapel. 

Das hat mich damals aus verschiedenen Gründen, ihr Pflichtbewusstsein auch im hohen Alte, ihre Katzenliebe (wie Du Dir denken kannst) sehr beeindruckt. Dieses Wirken ohne viel Gerede drumherum fand ich immer gut.“

Also, wenn Ihr demnächst den Friedhofsberg hochreitet, erzählt bitte keine dreckigen Witze mehr, dem „Alten“ hätte es zwar gefallen, aber er ist nun nicht mehr alleine.

Marlies, Walter, Simon und Frederic