HMS 2019

 

Working Equitation in Aegidienberg

Es war ein wunderschönes Turnier: Wetter super, gute Beteiligung, schön hergerichtete Anlage, gute Stimmung, glückliche Teilnehmer, viele sehr gekonnte Ritte, vielschichtiges Prüfungsangebot und vieles mehr.

Die Anlage in Aegidienberg, wie immer, geschmackvoll hergerichtet.

Vom 11. - 13. Oktober fand bei traumhaftem, goldenem Herbstwetter das traditionelle HMS (HorseManShip) - Turnier in Aegidienberg statt. Der Freitagnachmittag begann mit den leichten und mittleren Rittigkeitsprüfungen der IGV. Danach folgten die HMS-Prüfungen. Wenngleich die Beteiligung deutlich höher war als in den letzten Jahren, so müssten eigentlich noch viel mehr Reiter - auch oder gerade solche, die sonst vorwiegend um die Ovalbahn herumreiten - Spaß daran haben zu zeigen, dass sie nicht nur ein Pferd haben, was "die Füße heben kann", sondern auch gut erzogen ist, auf leichte Hilfen fein reagiert, unerschrocken ist, sich mühelos verladen lässt usw. Es waren durchweg sehr schöne Bilder zu sehen, die echtes Horsemanship erkennen ließen.

 Glückliche Teilnehmer    

Apropos feine Hilfen, diese werden besonders in der Signalreitaufgabe, mit der am Samstagmorgen begonnen wurde, gefordert. Signalreiten ist die Prüfung von Sensibilität, Gleichgewicht, ausbalanciertem Sitz und feiner Einwirkung. Auch hier gab es viele sehr schön anzusehen Ritte. ...und so ging es weiter. Ebenso gekonntes Horsemanship und elegante Ritte waren bei den verschiedenen Trail Disziplinen zu sehen. Beim Beauty-Tölt wollte man natürlich toll töltende Pferde sehen, aber dies alleine reichte nicht. Die Pferde mussten auch harmonisch geritten sein, denn neben der Note für die Qualität gab es auch ein für die Harmonie der Vorstellung. Neu im Programm waren die Prüfungen nach dem WED-Reglement (Working Equitation Verband Deutschland). Diese Prüfungen sind offen für alle Rassen und verlangt wird eine Dressur, sowie ein Stiltrail. Beliebt und besonders gut besucht waren die Gaited Working Equitation Klassen. Ähnliches Programm wie bei den Workern, nur mit Tölt zwischen den Hindernissen.

elegante Ritte

Der Sonntag war, wie immer dem wettkampfmäßigem Wanderritt vorbehalten. Es wurden ca. 25 km durch den wunderschönen (wenn nicht gerade abgeholzten) Herbstwald des Siebengebirges geritten. In Anlehnung an das amerikanische "Competitive Trail Riding" wird hierbei der Reiter und das Pferd mit jeweils max. 100 Punkten bewertet. Beim Reiter sind der Umgang mit dem Pferd, das Verhalten in der Pause, sein Reitstil und beim Pferd, die Manieren, Gesundheit und Kondition was bewertet wird.

Über den Siegern nur noch der strahlend blaue Himmel

 

In eigener Sache: Es hat uns sehr gefreut, den Erfolg verschiedener Reiter zu sehen, welcher deutlich eine gute Betreuung und fleißiges Üben zurückzuführen ist.

Bitte vormerken: Nächstes HMS-Turnier 24. – 26. April 2020